Anti-Shock | Anti-Shock wird dazu benötigt, bei starken Vibration das Springen der CD zu verhindern. Hierbei wird die Musik eine gewisse Zeit vorgespeichert, meist 10 Sekunden, um bei Bedarf die fehlenden Informationen wiederzugeben. |
Anti-Skating | Das Anti-Skating dient dazu, die Kräfte, die beim DJ-Betrieb (insbesondere beim Scratchen), auf den Tonarm wirken, auszubalancieren. Dadurch bleibt die Nadel auch bei starker Beanspruchung in der Spur. Der einzustellende Wert sollte möglichst immer dem Gegengewicht entsprechen, was sich in der Praxis wieder einmal zeigt. Hier hat höchstwahrscheinlich jeder DJ seine persönliche Einstellung. |
Balance Regelung | Die Balance Regelung gleicht das Links/ Rechts Verhältnis des angesteuerten Signals an. Meist auch Pan oder Panorama genannt. |
Bauarten des Tonarms | Bei der Bauweise von einem Tonarm wird zwischen zwei Arten unterschieden, der gerade und der s-förmige. Der s-förmige ist der klassische und somit der meist verbreitetste Tonarm. Der gerade Tonarm ist eine neuere Variante im DJ-Bereich und verspricht, bei extrem hoher Belastung, die Nadel in der Spur zu halten. Hierbei muss aber beachtet werden, dass nicht jede Nadel mit geradem Tonarm betrieben werden kann. Eine Neuentwicklung ist ein j-förmiger Tonarm, welcher durch modernste Technik vor Vibration und Skipping schützt. Das ganze System hierbei ist ölgelagert, im Gegensatz zu den üblichen Festmontierungen, bei geraden und s-förmigen Systemen. |
Booth Ausgang | Auch Master 2 oder Monitor genannt. Der Booth Ausgang ist der zweite Master Ausgang, mit dem man eine zweite Anlage unabhängig ansteuern kann. |
Crossfader | Der Crossfader ist zur Überblendung und Mischung von zwei Audioquellen vorgesehen. Er stellt das wichtigste Werkzeug des DJs dar. VCA Fader PCV Fader optische Fader Magnetfader |
Cue Funktion, Mischpult | Die Cue Funktion dient zum Vorhören der Songs. Mittels Cue lässt sich der geplante Mix im Kopfhörer vorhören und die Titel anpassen. |
Cue, CD-Player | Bei der Cue-Funktion eines CD-Players wird das laufende Lied gestoppt und der aktuelle Frame wird abgespielt. (Eine Minute hat 72 Frames) Das erleichtert die Suche nach den Anfangspunkten, ähnlich wie beim Anhalten und Loslassen einer Schallplatte auf dem Turntable. |
Digital Ausgang | Ein Digital-Ausgang ist eigentlich Standard bei CD-Playern, aber bei den Turntables zieht er auch langsam ein. Er dient dazu, die digitale Qualität des Tonträgers voll zu nutzen, um eine hochwertigere Qualität bei Aufnahmen oder Ähnlichem zu erzielen. |
Direktantrieb, Plattenspieler | Ein direktangetriebener Plattenspieler hat in der Regel eine sehr hohe Zugkraft und erreicht schneller die maximale Drehzahl. Dies ermöglicht ein schnelleres Lernen und Verbessern von Scratch-Techniken. Die meisten direktangetrieben Turntables besitzen neben einem Rückwärtslauf auch einstellbare Start- und Stoppzeiten. |
Doppel-CD-Player | Ein Doppel-CD-Player hat den großen Vorteil, dass eine Menge Technik auf engstem Raum verstaut werden kann. Die Bauweise ist immer gleich: aufgeteilt in Bedieneinheit (welche zum bequemen Zugriff direkt beim Mischpult montiert werden kann) und eine Laufwerks-Sektion, die die beiden CD-Laufwerke beinhaltet. Ein großer Nachteil eines solchen Sets ist jedoch, dass nun unzählig viele Knöpfe und Schalter auf engstem Raum versammelt sind und es sich für Menschen mit großen Händen erschwert, die Geräte optimal zu bedienen. Für den mobilen DJ sollte so ein System aber die beste Wahl sein. |
Equalizer | Der Equalizer unterdrückt oder hebt die verschiedenen Frequenzen des Signals pro Kanal hervor. |
Fader Start | Fader Start ist die Fernsteuerung des CD-Players per Cross- oder Linefader. Benötigt wird hierzu jedoch noch der passende Mixer, über dem dann mit ein Interface der CD-Player angeschlossen wird. |
Gain Regler | Der Gain Regler dient zur Anpassung der Lautstärke des einzelnen Kanals an die Gesamtlautstärke. Dies ist notwendig, da jeder Tonträger eine unterschiedliche Lautstärke hat. |
Gegengewicht | Das Gegengewicht dient dazu, den Auflagedruck auf der Schallplatte zu regeln. Laut Herstellerempfehlung sollte das Gegengewicht möglichst so eingestellt sein, wie es der Hersteller der Nadel ausschreibt. In der DJ-Praxis wird das Gewicht meist höher eingestellt. Dies dient zur Verbesserung der Spurtreue und die Nadel springt seltener aus der Rille. Der Nachteil einer solchen Einstellung ist jedoch die größere Abnutzung von Vinyl, sowie des Tonabnehmers. |
Hybrid-Player | Ein Hybrid-Player stellt eine Verschmelzung vom typischen Turntable mit einem modernen DJ-CD-Player dar. Es lassen sich also sowohl Schallplatten als auch CDs mit einem Gerät abspielen. Das Beste an so einem Gerät ist, dass man über den Plattenteller die vollkommende Kontrolle über die CD hat. Ein Hybrid-Player ist folglich 100% Vinyl-Feeling bei den Vorzügen der digitalen Technik. |
Kill Funktion | Die Kill Funktion dient zur direkten Abschaltung eines bestimmten Frequenzbereiches. Das geschieht entweder über einen Kippschalter oder per Knopfdruck. Somit kann man unabhängig vom Equalizer arbeiten. |
Linefader | Die Linefader eines Mischpultes regeln die jeweiligen Ausgangslautstärken der einzelnen Kanäle. |
Loop | Über die Loop-Funktion kann eine beliebige Stelle des Songs beliebig oft wiedergegeben werden. Dies erfolgt sogar nahtlos, im Gegensatz zu älteren CD-Playern. |
Magnet-Fader | Bei den Magnet- Fadern wird die Position mittels einem Magnetfeld ermittelt. Diese Fader sind nicht nur abnutzungsfrei, sondern auch grobe Verschmutzungen stören sie in keiner Weise. |
Master Tempo | Die Master-Tempo-Funktion wird genutzt, um bei unterschiedlichen Abspielgeschwindigkeiten immer die gleiche Tonhöhe zu halten. |
Optische Fader | Fader mit Photo Coupler Steuerung. Solche Fader regeln ihre Position über eine Lichtschranke. Daher findet die mechanische Abnutzung dieser Fader beinahe gar nicht mehr statt. |
PCV-Fader | Plastic Conductive Fader. Die Kontaktbahnen dieser Fader sind mit Plastik beschichtet. Das Plastik besitzt eine elektrische Leitfähigkeit und erfüllt alle geforderten Aufgaben mühelos. Der Vorteil solcher Fader ist, dass diese extrem langlebig und wesentlich unempfindlicher, im Gegensatz zu herkömmlichen Fadern, sind. |
Phono/ Line | Phono/ Line ist jeweils der Eingang von einem Plattenspieler und CD-Player pro Kanal. Mit dem Phono/ Line Schalter kann ausgewählt werden, ob auf dem Kanal ein Turntable oder CD-Player angesteuert wird. Um verschiedene Scratch-Techniken genauer zu nutzen, werden diese Schalter auch als Crossfader benutzt, da das Signal sofort ein- bzw. ausgeblendet wird. |
Pitch Bend | Pitch Bend wirkt wie das Anschieben und Abbremsen des Vinyls auf dem Plattenteller. Diese Funktion ist eine große Erleichterung um taktgenau zu mixen. |
Pitch Control | Die Pitch Control ist selbstverständlich zur Manipulation der Abspielgeschwindigkeit des Songs zuständig. Der Bereich, in wie weit die Geschwindigkeit geregelt werden soll, lässt sich bei den meisten Geräten einstellen. |
Playing-Address | Die Playing Adress gibt Information über die verbleibende Zeit des Musikstückes an. Die Darstellung erfolgt hierbei in einem Balkendiagramm. |
Punch Buttons | Bei der Nutzung eines Punch Buttons wird das Audiosignal sofort mit in den Mix eingeblendet. |
Record Ausgang | Der Record Ausgang dient zur Aufnahme der Musik und gibt die Lautstärke unabhängig von Master- und Booth Ausgang immer gleich laut wieder. |
Reverse, Mischpult | Die Reverse-Funktion findet hauptsächlich in der Turntablism-Szene Verwendung. Diese Funktion ermöglicht eine Umkehrung der Fader-Richtung, was die Verwendung von verschiedenen Scratch-Techniken vereinfacht. Zudem kann die Crossfader-Curve eingestellt werden, wo zwischen hart und sanftem Überblenden stufenlos ausgewählt werden kann. |
Search/ Scan | Wie es sich schon erahnen lässt, dient Search/ Scan dem Vor- und Zurückspulen des Liedes. |
Send/ Return | Ist die Bezeichnung der Ein- und Ausgänge für Effektgeräte. Um einen Mix kreativ zu gestalten, ist diese Funktion von großem Vorteil. Hierbei wird das Audiosignal an das Effektgerät oder den Sampler gegeben, wo es dann bearbeitet werden kann. Gleichzeitig kommt das veränderte Signal wieder in das Mischpult hinein. |
Single-CD-Player | Einzel-CD-Player sind die typischen CD-Player für den DJ. Die Designs mancher CD-Player erinnern stark an die klassischen Turntables. Selbst die Bedienung eines solchen Gerätes lässt an die Plattenspieler denken. Die meisten Player erzeugen das Vinyl-Feeling durch ein großes Jog-Wheel, manche sogar mit einem echtem aktiven Plattenteller, über dem der Track angeschoben oder abgebremst, sowie vor- und zurückgespult werden kann. Der Großteil der Bedienelemente ist zudem in einer extragroßen Ausführung, dass das Mixing noch einfacher gemacht wird. |
Tonarm | Der Tonarm ist das wichtigste Element eines DJ Plattenspielers. Daher ist es wichtig neben einer hohen Qualität auch die richtige Bedienung zu wissen. Der Tonarm selbst wird immer mit einem Gegengewicht und einer Anti-Skating-Schraube ausgestattet. Bei qualitativ hochwertigen Modellen gibt es sogar einen Tonarm-Lift. Anti-Skating Tonarm-Lift Gegengewicht Bauarten des Tonarms |
Tonarm-Lift | Der Tonarm-Lift ermöglicht, wie der Name schon sagt, die komplette Tonarm-Einheit in der Höhe zu verstellen. So kann der professionelle DJ die optimale Einstellung für sein System vornehmen. Es handelt sich folglich nur um den Abstand des Tonarm-Systems zum Vinyl. |
VCA-Fader | Fader mit „Voltage Controlled Amplifers”. Bei diesen Fadern wird die Lautstärke mittels einer Hilfsspannung geregelt, was das Knacken bei den älteren Fadern verhindert. |
Wave Display | Ein Wave Display zeigt die verschiedenen Frequenzen eines Musikstückes in einer einfachen grafischen Darstellung. Vorbild dieser Technik dürfte wohl die Fräsung der Rillen auf einer Schallplatte sein. So kann der Verlauf des Titels optisch eingeschätzt werden. |